Ratgeber Tagesgeld mit Zinsgarantie - jetzt noch hohe Erträge sichern

Leitzinssenkung

Die Senkung der Leitzinsen hat nicht nur Auswirkungen auf die Industrie und andere Kreditnehmer, sondern auch auf die Verzinsung von Tagesgeldkonten und sonstigen Spareinlagen. Lesen Sie hier, welche Folgen eine Leitzinssenkung hat und wie Sie als Anleger jetzt noch darauf reagieren können.

Wird der EZB Leitzins gesenkt, fallen auch die Zinsen für Tagesgeld

Der Leitzins ist der Zinssatz, zu dem sich Banken Geld bei den Zentralbanken leihen können. Je höher der Leitzins ist, desto mehr müssen die Banken für den Verleih der Gelder entrichten. Diese Gebühren geben sie natürlich in Form höherer Kreditzinsen an die Industrie, aber auch an private Kunden weiter. Hohe Leitzinsen spiegeln sich aber auch in einem höheren Tagesgeldzinssatz wider.

Tagesgeldkonten mit Zinsgarantie

Zinsen Zinsgarantie Bewertung
0,80% 12 Monate fest Details >
0,75%
4 Monate Zinsgarantie ab Eröffnung Details >

Alle Tagesgeldkonten auf einen Blick finden Sie in unserem umfangreichen Vergleich finden Sie hier.

Die Europäische Zentralbank (EZB) und viele andere Zentralbanken haben vor Kurzem den Leitzins gesenkt. Das hat zur Folge, dass auch die Zinsen für Tagesgeldkonten sinken können. Es besteht aber derzeit durchaus die Möglichkeit, noch von einem hohen Tagesgeldzinssatz über längere Zeit zu profitieren. Verschiedene Kreditinstitute, so beispielsweise die Consorsbank, die Wüstenrotbank, die Volkswagenbank und die ING DiBa bieten eine längerfristige Zinsgarantie von mindestens vier Monaten bis hin zu zwölf Monaten (Consorsbank) an.

Da es jederzeit zu einer niedrigeren Verzinsung von Tagesgeldkonten kommen kann, sollten sich Interessenten die Angebote der verschiedenen Banken anschauen und miteinander vergleichen. So profitieren sie länger von einem höheren Zinssatz, können zugleich aber im gesamten Zeitraum über Ihr Guthaben verfügen. Es sollte vor allem auch darauf geachtet werden, ob die Bank eine Mindesteinlage verlangt oder ob die durchaus attraktive Verzinsung bereits ab dem ersten eingezahlten Euro gilt. Einige Banken geben auch einen Höchstbetrag vor, bis zu dem die Verzinsung gewährt wird. Wer einen größeren Betrag einzahlen möchte, sollte auch dies beachten.

Ist Festgeld eine Alternative?

Ja, wenn die Details stimmen. Zur Eröffnung eines Festgeldkonto sollte sich nur derjenige entschließen, der auf das Ersparte eine gewisse Zeit lang verzichten kann. Es gibt mittlerweile aber auch ein Angebot der VTB Bank, die ein Duo aus Tagesgeld- und Festgeldkonto anbietet. Hier stehen zwanzig Prozent des Guthabens jederzeit zur freien Verfügung, während der Restbetrag festgeschrieben ist. Auf den Gesamtbetrag gewährt die Bank allerdings eine wesentlich höhere Verzinsung als bei Tagesgeldern.

Die MoneYou bietet derzeit die Möglichkeit, ein Festgeldkonto über einen Zeitraum von sechs Monaten zu eröffnen und offeriert hier einen attraktiven Zinssatz. Zugleich kann notfalls aber über das Festgeld verfügt werden. Dafür muss der Kunde jedoch einen Zinsabschlag von 1,0 Prozent inkauf nehmen. Hier stellt er sich mit einem Tagesgeldkonto mit langer Zinsgarantie besser.

Welche Alternativen gibt es?

Anleger die auf Nummer sicher gehen wollen, sollten derzeit ein Tagesgeldkonto mit langer Zinsgarantie eröffnen, um so längerfristig von einem hohen Zinssatz zu profitieren. Da Tagesgeldeinlagen dem Einlagensicherungsfond des jeweiligen Landes unterliegen, in dem die Bank ihren Sitz hat, sollten Anleger auch hier besonders achtsam sein. Als sicher gelten in erster Linie Banken, die dem deutschen Einlagensicherungsfonds unterliegen. Bei ausländischen Kreditinstituten ist Vorsicht geboten. Allerdings gibt es auch hier attraktive und seriöse Angebote wie bspw. das Bank of Scotland Tagesgeld.

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