Ratgeber Tagesgeld Hopping - so schlagen Sie der Inflation ein Schnäppchen

Unter Tagesgeld Hopping versteht sich ein regelmäßiger Wechsel von Tagesgeldanbietern, um mehr Zinserträge zu bekommen. Ein Wechsel des Geldinstituts ist zwar häufig mit etwas Aufwand verbunden, doch auf Dauer kann sich dies auszahlen. Tagesgeldkonten bieten dazu den Vorteil, dass das angelegte Geld jederzeit verfügbar ist und trotzdem noch attraktive Zinsen abwirft.

Im Vergleich zu klassischen Sparbücher ist diese Form der Geldanlage sehr flexibel, da keine Kündigungsfristen eingehalten werden müssen. Der Markt mit Anbietern für Tagesgeld ist sehr groß, so dass die Unternehmen häufig ihre Konditionen anpassen. Besonders Neukunden werden oft mit Bonusangeboten geködert, allerdings gelten diese nur für einen kurzen Zeitraum. Ein ständiges Wechseln von einem Tagesgeldanbieter zum anderen wird deshalb als „Hopping“ bezeichnet.

Das eigentliche Vorgehen

Zuerst wird ein attraktive Angebot im Bereich Tagesgeldkonto ausfindig gemacht, hier bietet sich zum Beispiel ein Tagesgeld Zinsen Vergleich im Internet unter betrugstest.net/tagesgeldkonto sehr gut an. Gerade wenn Geld übrig ist, das aber nicht langfristig angelegt werden soll, sondern immer verfügbar sein muss, bietet sich diese Art von Geldanlage sehr gut an. Wurde ein passendes Angebot gefunden, wird dort ein Tagesgeldkonto eröffnet.

Als Neukunden gibt es in den ersten Monaten oftmals höhere Zinsen als im Durchschnitt. Wenn sich das Zinsniveau dann wieder gesenkt hat, wird einfach Ausschau nach einem neuen Anbieter gesucht. Auch hier registriert man sich als Neukunde und kassiert die erste Zeit erst mal noch ein Plus an Zinsen. Das Ziel dabei ist es, den größtmöglichen Zinsgewinn zu bekommen. Allerdings müssen dabei die jeweiligen Anforderungen und Bestimmungen genau im Überblick gehalten werden, denn oftmals ist eine bestimmte Mindesteinlage notwendig, zum Beispiel 5.000 Euro um in den Genuss von einem Neukundenbonus zu kommen.

Vorteile

Die Vorteile durch das Tagesgeld ergeben sich durch einen höheren Ertrag bei den Zinsen. Je mehr Geld auf einem solchen Konto „geparkt“ wird, desto mehr springt an Gewinn dabei raus. Allerdings sollte die Höhe der Einlagensicherung beachtet werden, denn nur bis zu einem bestimmten Betrag greift dieser Schutz. Besonders Geldanlagen bei ausländischen Banken sollte hier genau recherchiert werden.

Neukunden profitieren bei vielen Geldinstituten von einem Bonus, daher macht es Sinn in regelmäßigen Abständen einen Zinsvergleich durchzuführen und bei Bedarf den Anbieter wieder zu wechseln.

Nachteile

Um in Genuss von einem höheren Ertrag bei Tagesgeldkonten zu kommen, bedarf es einer zum Teil sehr aufwändigen Recherche im Internet. Ständig müssen die Zinsen und jeweiligen Anlagekonditionen genau miteinander verglichen werden. Häufig gibt es bestimmte Auflagen, um in den Genuss von einem Neukundenbonus zu kommen. Auf jeden Fall ist dieses Vorgehen sehr zeitintensiv.

Das Tagesgeld Hopping lohnt sich auf Dauer nur, wenn größere Geldbeträge für Anlagezwecke zur Verfügung stehen. Bei Beträgen von unter 1.000 Euro, fällt der Ertrag durch den Neukundenbonus häufig sehr mager aus, so dass sich der ganze Aufwand fast gar nicht lohnt. Steht dagegen eine größere Geldmenge zur Verfügung, bietet diese Anlagestrategie durchaus Potenzial.

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